Pai – Idylle im Norden Thailands

Im Norden Thailands, unweit der Grenze zu Myanmar, liegt das kleine Städtchen Pai. Umgeben von Bergen, fruchtbaren Tälern und saftig grünen Reisfeldern wurde das ursprünglich von Shan bewohnte Örtchen in der Provinz Mae Hong Son einst von Backpackern und Hippies entdeckt. Mittlerweile gilt Pai als eines der beliebtesten Reiseziele in Thailand und bietet eine Vielzahl an Unterkünften – von einfachen Bambushütten bis zu edlen Spa-Resorts.

Pai, Thailand

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Charmanter Ort in traumhafter Umgebung

Trotz der touristischen Entwicklung hat sich Pai seinen authentischen Charme bewahrt. Das Örtchen ist vor allem wegen seiner gelassenen und entspannten Atmosphäre beliebt. Idyllisch am gleichnamigen Fluss gelegen, lädt Pai zum längeren Verweilen ein – manche bleiben sogar für Jahre! Doch nicht nur gemütliche Hotels, stilvolle Restaurants und die zahlreichen Freizeitangebote machen Pai so beliebt, der Ort ist auch eine ideale Basis, um den Norden Thailands zu entdecken. Es lohnt sich, ein Fahrrad oder Moped auszuleihen und die Umgebung auf eigene Faust zu entdecken. Allein nahe Pai finden sich mehrere Wasserfälle und heiße Quellen, die zum Baden einladen. Oder wie wäre es mit einer Floßfahrt auf dem Fluss? Desweiteren werden mehrtägige Ausflüge zu den Dörfern der Bergstämme der Karen, Hmong, Lisu und Lahu angeboten.

Pai, Thailand

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Der Nachtmarkt von Pai

Nach Einbruch der Dunkelheit strömen Einheimische und Touristen gleichermaßen auf die Walking Street im Herzen von Pai. Die liebevoll mit Lampions und Lichterketten dekorierte Straße versprüht einen ganz besonderen Charme. Von Kleidung, Schmuck und Accessoires über Kunsthandwerk bis hin zu handbemalten Postkarten gibt es hier alles, was das Herz begehrt. Straßenmusiker sowie zahlreiche Tanz- und Kulturdarbietungen sorgen für Unterhaltung. Wie überall in Thailand dürfen auch in hier in Pai die kulinarischen Köstlichkeiten nicht fehlen: Vor allem typische Spezialitäten wie Ka Nom Jin Nang Yong (Reisnudeln in Sauce) oder Khao Pook Nga (heißer Klebreis mit schwarzem Sesam) erfreuen sich großer Beliebtheit.

Vietnam – Faszination Ferner Osten

Vietnam gilt noch immer als Geheimtipp. Doch immer mehr Menschen entdecken die Reize des südostasiatischen Landes. Mit gutem Grund: Vietnam besitzt faszinierende Landschaften und eine reiche Kultur, doch auch sonnenhungrige Badenixen kommen nicht zu kurz. Wir stellen Ihnen die schönsten Reiseziele dieses ungewöhnlichen Landes vor.

Halong-Bucht

Halong-Bucht © dalbera@flickr

HaNoi und der Norden Vietnams

Hanoi, seit 1000 Jahren die Hauptstadt Vietnams, blickt auf mehr als zweitausend Jahre Geschichte zurück. Die Gassen der Altstadt mit ihren Märkten und Straßenverkäufern, zahlreichen Geschäften und Restaurants bilden das geschäftige Herz der Stadt. Unweit der Altstadt liegt der Hoan-Kiem-See, der äußerst beliebt bei einheimischen Liebespaaren ist. Eine der bekanntesten Attraktionen Südostasiens, die Halong-Bucht, ist von Hanoi bequem zu erreichen. Die bizarr anmutenden Kalkfelsen vor der Küste Vietnams wurden 1994 zum Unesco-Weltnaturerbe ernannt. Am besten lässt sich die Halong-Bucht auf einer mehrtägigen Bootstour erkunden.

Zentralvietnam: Reiseziele in die vietnamesische Vergangenheit

Höhepunkte in Zentralvietnam sind die Kaiserstadt Hue und die alte Handelsstadt Hoi An, wo sich in der Vergangenheit unter anderem Inder, Portugiesen, Holländer, Franzosen und Chinesen niederließen. Aufgrund ihrer historischen Bedeutung gehören sowohl Hue als auch Hoi An zum Unesco-Weltkulturerbe. Die Tempelstadt My Son, eine wichtige religiöse Stätte der Cham-Minderheit, kann bequem auf einem Tagesausflug von Hoi An aus besichtigt werden kann. Wer nach dem umfangreichen Kulturprogramm Ruhe sucht, findet an den Stränden von Nha Trang und Mui Ne Entspannung.

Hoi An

Hoi An © jmhullot@flickr

Südvietnam: Kontraste

Im Süden Vietnams befindet sich Ho Chi Minh Stadt – auch Saigon genannt – die größte Stadt des Landes. Zwar hat Saigon weniger Sehenswürdigkeiten als Hanoi zu bieten, dafür beeindruckt die Metropole mit ihren prachtvollen kolonialen Straßen und einer mitreißenden Dynamik. Der Kontrast zum nahe gelegenen Mekong-Delta könnte nicht größer sein: Hier leben die Menschen vollkommen im Einklang mit dem Mekong – Transport, Handel, ja sogar das Wohnen spielen sich auf den verzweigten Flussarmen ab. Hier können Sie einen Gang zurückschalten und die in aller Ruhe vietnamesische Alltagskultur erleben.

Bolivien – Faszinierende Kontraste

Bolivien ist ein landschaftlich abwechslungsreiches Land mit einer vielseitigen Kultur. Das Andenhochland auf der einen und das Amazonasbecken auf der anderen Seite ergeben interessante Kontraste. Mit dem Salar de Uyuni und dem Titicacasee hat Bolivien zwei wahre Highlights zu bieten.

Isla del Sol

Isla del Sol © jennifrog@flickr

Naturschönheiten Boliviens

Der Westen Boliviens wird vom Andenhochland dominiert. Hier finden sich gleich zwei Superlative: Der höchste schiffbare See und die größte Salzwüste der Welt:

Der auf etwa 4000 Meter Höhe gelegene Titicacasee fasziniert mit seinen schwimmenden Inseln aus Schilf, den uralten Traditionen der Bewohner und einer faszinierenden Landschaft. Unweit vom charmanten Städtchen Copacabana befindet sich die Isla del Sol, die laut einer Legende die Geburtstätte der Inka ist. Planen Sie für die Erkundung mindestens einen, besser zwei Tage ein: Neben einsamen Stränden gibt es heilige Inka-Ruinen zu entdecken.

Im Südwesten des Landes, nahe der Grenze zu Chile, erstreckt sich der Salar de Uyuni. Die mehr als 10.000 Quadratkilometer große bizarre Salzwüste wird nach einem Regen zum gigantischen Spiegel. Der Salar sowie die nahe gelegenen, teils surreal anmutenden Lagunen können auf mehrtägigen Touren erkundet werden.

Kultur

Bolivien ist ein sehr traditionelles Land. Mehr als die Hälfte der Bevölkerung sind índegenas, von denen die meisten Quetschua und Aymara sprechen. Sogar in den Großstädten sieht man viele Frauen in ihren typischen Trachten.

Bolivien

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Regierungssitz und bedeutendste Stadt des Landes ist das lebhafte La Paz. Es liegt auf etwa 4000 Metern Höhe und gilt als höchste Hauptstadt der Welt. Der Höhenunterschied zwischen dem in einem Tal gelegenen Zentrum und dem noch jungen El Alto beträgt immerhin 900 Höhenmeter.

Die offizielle Hauptstadt Boliviens ist Sucre. Mit ihren schneeweißen, hervorragend erhaltenen Kolonialbauten ist sie die wohl schönste Stadt Boliviens. 1991 wurde die Altstadt Teil des Unesco-Weltkulturerbes.

Ebenfalls zum Weltkulturerbe zählt Potosí. Die Bergbaustadt war einst die reichste Stadt des Kontinents. Ihren ehemaligen Wohlstand, zu erkennen an den prachtvollen Kolonialbauten, verdankt Potosí dem Cerro Rico, in dem tausende Sklaven unter den Kolonialisten Silber abbauten. Viele verloren dabei ihr Leben. Aufgrund des Mangels an Alternativen arbeiten noch immer viele Menschen in den Tiefen des Berges unter schlechten Bedingungen. Eine Besichtigung des Cerro Rico eröffnet einen Blick in die zum Teil noch schweren Lebens- und Arbeitsbedingungen der Bolivianer.